Kinesiologische Behandlung

 

"Allergien" und Stress am Arbeitsplatz 

Eine junge Frau im Alter von 25 Jahren klagte seit einiger Zeit über unerklärliche Bauchschmerzen, vermehrt im Oberbauch/Magenbereich, Übelkeit kombiniert immer wieder auftretenden Durchfällen. Sie begab sich zu ihrem Hausarzt, der sich auch mit Allergiegeschehen auseinandersetzte. Seine Diagnose: Lactoseintolleranz! Seine Empfehlung: Alles was mit Milch auch nur annähernd zu tun hat, weglassen. Natürlich geht das, ist aber auch ganz schön lästig. Einige Zeit später reagierte die Frau auch noch mit Ausschlägen, wenn sie Weizen, Roggen, Dinkel, Hafer, Nüsse gegessen hatte. Auch hier wurde sie erfinderisch, kaufte teures Reisbrot ein und verkniff sich Nudeln, Schokolade und vieles andere mehr. Einladungen zu ihren Freunden folgte sie nur noch widerwillig, weil sie ohnehin die meisten leckeren Sachen zum futtern stehen lassen musste. Es folgte Gewichtsabnahme und obwohl sie sehr auf ihre Ernährung achtete, war sie blass und energielos.                                                       Mir erzählte sie vom zunehmenden Stress an ihrem Arbeitsplatz, der sich in einem großen Kaufhaus befand und sie den ganzen Tag Neonlicht ausgesetzt war. Sie liebt ihren Beruf, wollte sich aber gerne einmal verändern, was anderes sehen und nicht nur "dem schnöden Mammon" dienen. Bei den kinesiologischen Testungen ergaben sich, gleichsam den Feststellungen ihres Hausarztes, "Allergien" auf die oben genannten Lebens- und Nahrungsmittel. Wir stellten weiterhin über Muskeltests das zugehörig gestörte Organ fest (hier reagierte der Magen) und konnten alsdann durch eine spezielle Akupunkt-Klopfmassage diese Störungen entkoppeln. Bei den Getreiden reagierte  Milz/Pankreas und es stellte sich heraus, dass Pankreasenzyme zugeführt werden müssen. Die genaue Dosierung verriet uns ihr Körper auch noch. Von großer Bedeutung ist, dass für die nächsten zwei Tage wirklich alle gestesten Stoffe zunächst rigoros gemieden werden. Dann darf man langsam in kleinen Mengen probieren.

Nach ca. drei Wochen kam ein Anruf: 'Mir geht's besser, ich kann wieder Milch trinken, wenn auch keine großen Mengen und nicht unbedingt täglich. Ich vertrage wieder normales Brot und vorgestern hab' ich ganz  frech einen Erdnussriegel gegessen.' Mir ist fast das Herz in die Hose gerutscht. 'Und?' 'Und es ist nichts passiert! Keine Bauchschmerzen, kein Ausschlag, kein Jucken, einfach nichts!' Die Freude war riesig. Auf beiden Seiten.                                      

Die junge Frau hat mittlerweile die Arbeitstelle gewechselt und hat nun deutlich größere Entfaltungsmöglichkeiten als zuvor. Sie hat wieder Farbe im Gesicht und die Augen strahlen. 

Wenn sie wieder in meiner Praxis erscheint, werden wir nach den psychischen Hintergründen der "Allergien" forschen.  

 

Mein Mann (Winzer und Jäger) und seine Borrelien  

Eine Borreliose ist alles andere als lustig! In allererster Linie muss man mal dahinterkommen, warum nacheinander immer wieder wechselnd Gelenke beginnen zu schmerzen, wie hier in diesem Fall. Borreliosen äußern sich, und das ist das Gemeine, immer wieder anders!                             Vor einigen Jahren, als ich mich noch nicht mit dem Aufsprüren von Krankheitsgeschehen im kinesiologischen Sinne auskannte, war natürlich der Weg zum Arzt unumgänglich. Dieser stellte zwar einen erhöhten Borrelientiter fest, meinte aber, dass es sich um rein arthrotische Schmerzen handeln würde. Diskussion zwecklos. Mein Gatte sollte sich dann auf eine Operation bezüglich neuer Hüftgelenke einstellen. Die Beschwerden, welche sich zunächst als eine reine Schmerzsymptomatik darstellten, verlagerten sich vom Sprungelenk ins Kniegelenk und dann ins Hüftgelenk, wobei das vorher betroffene Gelenk wieder beschwerdefrei war. Wir behandelten damals zusätzlich zu dem verordneten Antibiotikum (eher kulanzmäßig verordnet) mit Borrelien-Nosoden, nach Empfehlung der Herstellerfirma. Es stellte sich eine gewisse Besserung für ca. eineinhalb  Jahre ein. 

Dann ging es Schlag auf Schlag: Alle vier bis acht Wochen humpelte mein Mann mit wild wechselnden dick geschwollenen und hochrot entzündenden Gelenken umher. Und jedesmal hatte er Schüttelforst. Mit dem Muskeltestverfahren konnten wir nun endlich feststellen, dass an diesen Zuständen tatsächlich die Borrelien schuld waren und genaue Dosierungen von den Nosoden und unterstützenden Homöopathika austesten. Ca. zwei Monate nach Beginn der Einnahme zeigte sich nochmals eine schwache Entzündung an einem  Sprunggelenk, welche allerdings nach ca.drei Tagen verschwand.                                                                                 

Seit dem sind keine Entzündungen der Gelenke mehr aufgetaucht und als Nebenwirkung ist die Beweglichkeit an sich besser geworden und er kann sich sogar wieder auf harten Untergrund knien.   

 

Die Geschichte einer Narbe

Wiederum eine junge Frau konnte sich nicht erklären, warum sie sich nicht in Lage fühlte, ihren Arbeitsplatz zu wechseln, obwohl dieser ihr keine neuen Perspektiven eröffnete. Sie fühlte sich unsicher, auch was ihre Beziehungen anging, sodass sie auch zurzeit keine neue eingehen wollte, aus Angst vor Enttäuschung. Nach außen hin hatte sie durchaus ein sicheres Auftreten und wusste im Allgemeinen, was sie wollte.                                               

Ich testete zunächst ihre Narben aus, die sie sich durch Hinfallen und anderes Ungemach zugezogen hatte. - An Narben "hängen" oft seelische Konfilkte, die ohne eine Entstörung der Narbe nicht gelöst werden können.- Eine Narbe, die sie sich beibrachte, als sie nach einem herunterfallenden Gegenstand griff und dabei mit dem Finger im Messer landete, reagierte heftig.                                                 Es wurde eine Erinnerung an einen schweren Sturz mit dem Fahrrad als Kind geweckt, wobei sie sich mitten auf der Straße liegend wiederfand. Der Helm war geborsten und Papa fuhr voraus, sodass er zunächst einmal diesen Sturz gar nicht mitbekam. Das Kind war starr vor Schreck und hatte enorme Angst, überfahren zu werden, konnte allein nicht aufstehen.  Es dauerte eine geraume Zeit, bis ihr Vater bei ihr eintraf, um ihr hoch zu helfen. Sie weinte nicht, hatte sich nicht ernstlich verletzt. Aber die Unsicherheit, die sie nun während der Behandlung wieder spürte, war perfekt!  Durch die Akupunkt-Klopfmassage und guten Lösungssätzen konnte diese Unsicherheit aufgelöst werden. Als "Hausaufgabe" wurde nun noch getestet, wie lange sie "ihre" Lösungssätze "klopfen" musste. Sie fühlte sich nach ihrer Angabe nun wieder unbeschwerter. Mir ist bekannt, dass sie ihren Arbeitsplatz wechselte und nun in einer neuen Beziehung lebt.   

 

Enttäuschung und Wut 

Das ist eine meiner eingen Geschichten: 

Ich verfüge über eine "schöne" große Gallenoperationsnarbe, die beim gegenseitigen Testen während eines Seminares positiv testete. Am ersten Tag wurde sie auch schön behandelt, mit allem, was sie verlangte. Am Abend in meinem Zimmer fing das blöde Ding an wieder zu drücken, ganz so, wie zu meinen besten Zeiten vor der Operation (Koliken hatte ich erst kurz davor, sonst nur einen jahrelangen unangenhemen Druckschmerz). Am nächsten Tag fragte ich die Seminarleiterin, ob so sein kann. Nun, meinte sie, da haben wir was angestoßen...          Aha.                              

Weil sie mich nicht so meinem "Schicksal" überlassen wollte und für diesen Tag sowieso ein Testkandidat gebraucht wurde, wollte sie mich nun weiter behandeln. Nach einigen Testungen stellte sich heraus, dass mit dieser Narbe ein Kindheitserlebnis verbunden war. Und zwar meine unendliche Enttäuschung darüber, dass ich als Fünfjährige von meiner Mama verhauen wurde, weil ich in den Brunnen (Viehtränke) gefallen war, obwohl sie zunächst gar nicht weiter böse war, sondern nur für mich erkennbar, auf die Aussage meines älteren Bruders reagierte. Diesen traf ich vor der Haustür an. Bei meinem Anblick meinte er, 'Mama wird dir wohl den nackigen Po verhauen'. Und ich erzählte das wahrheitsgemäß auf ihre Frage hin, was denn mein Bruder meinte! Und die Wut kam auf, weil ich leider in diesem Moment völlig alleine war. Papa war unterwegs, Bruder draußen und Schwester noch mit den anderen Kindern unterwegs.                                

Nun, ich weiß nicht warum meine Mutter mich wirklich verhauen hat. Ich bin ihr auch nicht (mehr) böse. Allerdings hat sich mein damaliges Erlebnis so manifestiert, dass es mir im Laufe meines (aufregenden) Lebens Gallensteine bescherte, die irgendwann hochakut nach Befreiung schrien. Die Narbe allerding beherbergte die negativen Gefühle noch immer. Entkoppelt wurden diese Gefühle wie üblich mit der Akupunkt- Klopfmassage.   

Alles hat sich mit der Behandlung gebessert. Als Nebenwirkung ist auch freundlicher Weise die heftige Entzündung in meiner Schulter, wirklich über Nacht!, verschwunden.  

 

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